WordPress einrichten

WordPress einrichten

WordPress einrichten ist eigentlich kein Hexenwerk.

Du hast bereist WordPress erfolgreich installiert und bist nun im Adminbereich deiner Seite eingeloggt. 
Zur Erinnerung – So findest du den Adminbereich deiner Seite:

DeineDomain.de/wp-admin

Im 4. Teil der Schritt-für-Schritt Anleitung lernst du, wie du WordPress auf die Bedürfnisse einer Nischenseite einrichtest. Du wirst am Ende auch wissen was YOAST SEO ist, was die Google Search Console ist und wie du diese verknüpfst für maximale Kontrolle und Erfolg deiner Seite.

Folge aufmerksam Schritt für Schritt dem 4. Teil, es zahlt sich aus 😉

Viel Spaß!

Inhaltsangabe

Grundeinstellungen von WordPress einrichten

Als Erstes müssen wir WordPress einrichten, um an die speziellen Bedürfnisse einer Nischenseite angepasst zu sein.. Hierfür gehst du auf den Reiter „Einstellungen.“ auf der linken Seitenleiste im Adminbereich. Sie öffnen sich, sobald du mit der Maus darüber fährst. 

Die ersten beiden Punkte „Allgemein“ und „Schreiben“ bleiben unverändert.

Lesen:

Um die korrekten Werte einzustellen, müssen wir zunächst eine Startseite erstellen. Gehe hierzu auf den Reiter „Seiten“ und erstelle eine Seite die du „Startseite“ nennst.

Diese veröffentlichst du und kehrst zurück zu den Einstellungen auf den Reiter „Lesen“.

Hier wählst du unter „Startseite“ „eine statische Seite“ aus und wählst neben dem Punkt „Homepage“ deine eben erstellte Seite.

Sobald du deine echte Startseite erstellt hast, kehrst du hier hin zurück und änderst diese entsprechend.

Scrolle bitte ans Seitenende und speichere die Änderung ab.

Diskussionen:
Da du eine Nischenseite erstellst und in der Regel keine Stammleser haben wirst, solltest du die Kommentarfunktion deaktivieren, außer du möchtest mit deinen Lesern interagieren – bedenke aber den Zeitaufwand und nutzen, da eine Nischenseite eigentlich passiv laufen sollte.

Klicke hierzu das Häkchen neben „Erlaube Besuchern neue Beiträge zu kommentieren“ weg.

Anschließend speicherst du deine Änderungen wieder am Seitenende.

Permalinks:
Standardmäßig werden deine Seiten im Browser so angezeigt:

deineDomain.de/?p=123

Da so eine URL nicht vertrauenswürdig aussieht, möchten wir sie wie folgt darstellen:

gokart-ausrüstung.de/Helme

Dies ist für den Konsumenten vertrauter und er hat nicht das Gefühl an dubiose Seiten weitergeleitet geworden zu sein.
Das kannst du erreichen, indem du den Menüpunkt „Benutzerdefiniert“ auswählst und dort statt der vorhandenen Einträge folgendes einträgst:

/%category%/%postname%/

Jetzt das Speichern am Ende der Seite nicht vergessen.

Herzlichen Glückwunsch! Wie versprochen – WordPress einrichten ist einfach 😉

Rechtssicherheit - Erste Schritte

Als Nächstes kümmern wir uns um den rechtlichen Rahmen (eine vollständige Rechtssicherheit kann dir nur ein spezialisierter Anwalt gewährleisten und ich übernehme hierfür auch keine Verantwortung), auch das gehört beim WordPress einrichten dazu – auch wenn es lästig ist.

Wenn du diese Schritte einhältst, sorgst du aber für eine gewisse Grundsicherheit.

Jeder Webseitenbetreiber muss nach DSGVO ein gültiges Impressum und eine gültige Datenschutzerklärung besitzen, um vor Abmahnungen in diesem Bereich geschützt zu sein.

Auf dieser Seite kannst du dir ein Impressum passend zu deinen Angaben gratis erstellen lassen.

https://www.e-recht24.de/impressum-generator.html

Gib die Angaben wahrheitsgemäß ein, um keine teure Abmahnung zu riskieren. Wenn du jetzt denkst, „Hey, ohne Namen weiß keiner wer ich
bin und so kann ich nicht abgemahnt werden“, dann irrst du dich.

Dein Domainhost hat schließlich deine Bankverbindung und so kannst du über den Hoster identifiziert werden. Außerdem schafft es nicht gerade Vertrauen bei deinen Besuchern, wenn sie irgendwelche Fantasienamen im Impressum finden.

Den Ärger ist es nicht wert und es ist auch nicht Sinn der Sache.

Die Datenschutzerklärung kannst du ebenfalls über diesen Link auf e-recht24 erstellen lassen.
Ganz wichtig für später ist die Passage zu den Cookies!

https://www.e-recht24.de/muster-datenschutzerklaerung.html

Beides wird dir als PDF und HTML Code an die E-Mail-Adresse geschickt, die du dort angibst.
Du kannst diese öffnen, markierst alles und kopierst es in die Zwischenablage. Anschließend erstellst du je eine Seite für das Impressum und die Datenschutzerklärung und fügst diese Inhalte jeweils ein.
Klicke auf Veröffentlichen, wie du diese Seiten nachher im Fuß deiner Website einbaust zeige ich dir im späteren Verlauf.

Dein erstes Plugin - YOAST SEO

Was ist ein Plugin?

WordPress einrichten heißt auch Plugins zu installieren. Ein Plugin ist Skript, welches den Funktionsumfang deiner WordPressinstallation erweitert. Es kann dir dabei helfen diverse Codes im Code der Website einzubetten oder auch mit einem Klick deine Beiträge in sozialen Netzwerken teilen. Es gibt unendlich viele Plugins.

Die wichtigsten für den Erfolg deiner Seite werde ich dir natürlich vorstellen.
Für YOAST SEO mache ich hier jedoch eine detailliertere Erklärung, da es so wichtig für deine Seite ist.

Was ist Yoast SEO

Wie genau kann YOAST SEO dir nun helfen bei Google ein besseres Ranking zu bekommen?
Ganz einfach, es hilft dir bessere Texte zu schreiben. Texte die bei deinen Lesern ankommen und die der Googlebot liebt.

Der Bereich „Seiten erstellen“ und der Bereich „Beiträge erstellen“ wird unter dem von dir bisher gewohnten Bereich erweitert.

Du siehst hier unterhalb des Bereichs „Beitrag bearbeiten“, den Yoast SEO Bereich, aufgeteilt in 4 Kategorien.

Hier gehe ich auf 3 davon ein.

Die Lesbarkeit

Ein wichtiger Faktor um Menschen auf deiner Seite zu halten, ist die Lesbarkeit deiner Texte. Je einfacher diese zu lesen sind, desto eher werden sie gelesen.

Yoast unterstützt dich hier mit hinweisen auf mögliches Verbesserungspotential. Anfangs wirst du hier vermutlich viele rote Hinweise haben, mit der Zeit gewöhnst du dir aber einen Schreibstil an, der gut für das Internet geeignet ist.

Extratipp: Wenn du mit Chrome arbeitest, dann lade dir die Browsererweiterung „LanguageTool“ in die Chrome-Extensions. So wirst du bei Rechtschreib/Grammatikfehlern automatisch informiert, ohne deinen Editor zu verlassen.

SEO

Yoast unterstützt dich hier, die Seite für Suchmaschinen verständlicher zu machen. Du legst hier dein Hauptkeyword fest. Yoast überprüft dann beispielsweise, ob es häufig genug und nicht zu oft in deinem Text vorkommt. Ob die Überschriften passen und vieles mehr.

Wichtig ist, dass der Titel und die Metabeschreibung angepasst werden und das Hauptkeyword enthalten.

Diese Hinweise solltest du ernst nehmen, wenn du bei Google vernünftig ranken möchtest.

Wie du siehst, muss ich hier noch an der internen Verlinkung arbeiten, da dieser Artikel noch ganz frisch ist zu diesem Zeitpunkt.

Social

Hier legst du fest welche Beschreibung und welches Bild angezeigt werden soll, beim entsprechenden social media Profil.

Yoast unterstützt dich auch, indem es dir genau für das jeweilige Profil sagt, wie viele Zeichen du nutzen solltest.

Search Conesole für Yoast SEO einrichten

Damit du Yoast SEO effektiv nutzen kannst, benötigst du einen Google Search Console Account und eine bestätigte Property.
 
In der Google Search Console werden deine Keywords und Seiten getrackt, die du Ihr mit der Eingabe in Yoast SEO lieferst. Du hast so jederzeit im Blick, auf welchem Platz du in Google stehst
Es zeigt dir auch an über welche weiteren Suchbegriffe du gefunden wirst, die du eventuell gar nicht im Blick hast. 
 
Bevor wir also mit der Einrichtung von Yoast SEO beginnen können richten wir diesen zunächst ein. Voraussetzung dafür ist, dass du einen Google Account hast (Gmail-Adresse z. B.). Du findest die Search Console unter folgendem Link:
 
 
 
 
Wenn du bereits einen Google Account besitzt, kannst du dich mit den Logindaten über „Jetzt starten“ einloggen.
Jetzt teilen wir „Search Console“ mit, dass du eine Domain besitzt und die Rechte daran hast.
Hierzu klickst du oben links auf „Property hinzufügen“
 
 
Bei mir ist diese Seite dort eingetragen. Bei dir steht entweder direkt Property hinzufügen oder Property suchen.
 
Sollte dort Suchen stehen klicke auf den Pfeil zum Aufrollen daneben, dort kannst du jetzt deine Property hinzufügen, wie es in dem Bild zu sehen ist.
Es öffnet sich ein Fenster mit 2 Wahlmöglichkeiten. Zum einen kannst du Google sagen, es soll die gesamte Website auswerten oder zum anderen nur einzelne Unterseiten.
Für die Nischenseite brauchst du die gesamte Seite. Gib dort deine Domain (Nischenseite) an und klicke auf weiter.
 
 
Als Nächstes kopierst du aus der folgenden Seite den txt Eintrag (siehe folgender Screenshot) für deine Domain.
 
 

Einstellungen bei all-inkl.com

 
Halte diesen Tab im Browser am besten geöffnet und öffne einen neuen um zu all-inkl.com* zu wechseln.
Hier logge dich bitte ins KAS ein und öffne den Reiter Tools, in dem Menüpunkt DNS-Einstellungen kannst du, wie im Bild zu sehen, das Menü für den TXT-Eintrag öffnen.
 
 
Unter Data fügst du jetzt den Code aus dem offenen Tab der Google Search Console ein. In dem Dropdown Menü wählst du bitte TXT aus.
 
Speichern nicht vergessen, wenn das erledigt ist 😉
 
 
 
Wenn du die Schritte korrekt ausgeführt hasst, kannst du nun in der Search Console unter dem kopierten Code auf bestätigen klicken.
 
Falls du den Hinweis erhalten solltest, dass die Bestätigung fehlgeschlagen ist, so ist das meist ganz normal. Es dauert auch hier manchmal ein paar Stunden bis die Änderung ankommt. 
Versuche es dann in 1-2 Stunden noch einmal.
 

Yoast SEO einrichten

Um Yoast so einfach wie möglich einrichten zu können, benötigen wir die Hilfe eines anderen Plugins.

Hierfür navigiere bitte im Adminbereich deiner Seite auf den Bereich Plugins, suche nach diesen 3 Plugins und installiere sie:

  • Yoast SEO
  • Classic Editor
  • Header & Footer Code

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, wir können nun mit der Einrichtung von Yoast SEO beginnen.

Wenn du das Plugin korrekt installiert hast, dann hast du jetzt in der linken Navigationsleiste deines WordPress Adminbereichs den Eintrag „SEO“ erhalten.

Klicke bitte hierauf und öffne den Reiter Webmaster Tools im Plugin. Zunächst verbinden wir das Plugin mit der Google Search Console.

Öffne jetzt den Link für die Google Search Console. 

Hier wählst du bitte die Option „HTML-TAG“ und kopierst die Zeile zwischen den Ausrufezeichen, welche ich im nachfolgenden Bild bei mir geschwärzt habe. 

Anschließend kehrst du zurück und fügst den Code ein – speichern nicht vergessen.
Das war’s schon, Yoast und Search Console sind verbunden.

ACHTUNG: Funktioniert erst, wenn deine Porperty bestätigt ist.

Nachdem das erledigt ist, nehmen wir noch weitere Einstellungen vor. Als Nächstes schauen wir uns die „Darstellung in der Suche“ an, öffne dazu den entsprechenden Reiter des Plugins, links in der Navigationsleiste unter „SEO“.

Darstellung in der Suche

Du findest jetzt rechts 7 Kategorien.

Im Menüpunkt „Allgemein“ stellst du ein wie dein Titel dargestellt werden soll, für mich hat sich das erste Symbol bewährt, da es optisch am ansprechendsten ist, du kannst aber auch jedes andere der o.g. Symbole auswählen. Außerdem gibst du an, ob du eine Organisation oder eine Person bist.

Bei den „Inhaltstypen“ kannst du Einstellungen für Beiträge/Seiten/Templates in der Google Suche vornehmen. Folge einfach dem Schema für alle 3 Typen:
Zeige Beiträge in den Suchergebnissen = Ja
Datum der Snippet-Vorschau = Nein
Yoast SEO Meta-Boxen = Zeigen

Als letztes deaktivieren wir für die „Darstellung in der Suche“ nur noch das Autor-Archiv, da wir auf einer Nischenseite nicht mit archivierten Beiträgen arbeiten werden.

Falls du im Social-Media Bereich mit deiner Nischenseite aktiv sein möchtest, kannst du diese noch mit Yoast SEO verknüpfen, ansonsten ist dieses Plugin nun einsatzbereit.

Eine Bitte!

Danke das du dir die Zeit genommen hast den Beitrag zu lesen.
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Im 5. Teil dieser Anleitung erfährst du, welche Plugins du nutzen solltest und warum Elementor Pro der Pagebuilder meiner Wahl ist!

Bleib dran, du bist auf der Zielgeraden.

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